BUCHTIP
"Die Mitte der Welt"
Ein Roman von Andreas Steinhöfel
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FILMTIP
"Die Mitte"
Ein Film von Stanislaw Mucha
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WEBTIP
www.diedalailamas.ch
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In unseren Augen können wir den gesamten Vorgang des Systems ungefähr nachvollziehen.
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Fokusieren wir unsere Gedankenenergie und beobachten uns dabei Tag für Tag, wie sich unserere Persönlichkeit reinigt.
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"Sei ganz tolerant oder gar nicht. Gehe den guten Weg oder den bösen. Für den Mittelweg bist du zu schwach."
Heinrich Heine
 
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DIE MITTE
 
 
 
Nehmen wir täglich Maß und beobachten wir unentwegt das Wachstum unseres Bewußtseins. Wenn nötig, flößt Gott uns Gedanken der Vorsicht und Diskretion ein. Das geschieht, um uns auf dem Mittelweg zu halten, uns in die Lage zu versetzen, sich am Rande des Materiellen zu bewegen und gleichzeitig das Bewußtsein der Ursache im Innern zu wahren. Andernfalls könnten wir in den Tiefen des Materialismus versinken.
 
     
  Wenn eine besondere Erfahrung nötig ist, um ein größeres Verständnis zu erzeugen, könnte unser heiliges Selbst das Bewußtsein „versuchen“: um Uneffektivität und Gefahren spiritueller Überheblichkeit oder eines Retter-Komplexes aufzuzeigen; um die Gefahren zu offenbaren, wenn man sich auf falsche Wahrheiten verläßt, um eine äußere Bedingung zu beeinflussen; oder um einzuschreiten, wenn man mit Hilfe der Manipulation des Ego nach den Schätzen der Welt trachtet. Eine Prüfung könnte sein: Ist es uns bewußt, daß die einzigen Geschenke diejenigen sind, die von innen kommen, und daß sie immer ohne Zwang gegeben werden? Obwohl es so scheint, daß es Menschen sind, die sich großzügig verhalten, werden die körperlichen Wesen ganz einfach vom Geist wie Instrumente benutzt, um das Geschenk ohne zusätzliche Fesseln darzubieten.  
     
  Unsere innere Führung arbeitet mit uns, um unsere persönlichen Begrenzungen offenzulegen, so daß wir uns wieder auf die eine Präsenz und Macht im Innern ausrichten können. Es ist diese Energie, die uns befähigt, verständnisvoll zu sagen: „Ich lebe, doch nicht ich lebe, sondern Gott in mir.“ Es ist das Wissen, daß Gott größer ist als ich, und wir lassen diesen Gott durch uns leben. Wenn diese Energie blockiert ist – normalerweise aufgrund der völligen Ausrichtung auf Wirkungen und des Schwankens zwischen dem tiefen Wunsch nach Dingen und einer übertriebenen Furcht, sie nicht zu bekommen -, wird der einzelne übermäßig von diesen Wünschen besessen. Er lebt nur in der Welt der Wünsche mit einem engen Geist und einem schwachen Charakter.